Neue Grundschule an der Falkenstraße geplant

Ausschuss für Klimaschutz und Stadtplanung entscheidet am 18. Juni über Offenlage des Bebauungsplans

Die Stadt treibt die Planungen für eine Erweiterung der Grundschule am Lerchenweg voran. In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz und Stadtplanung soll über den Bebauungsplan 180M „Falkenstraße“ beraten und beschlossen werden, ob der Entwurf öffentlich ausgelegt wird. Damit würde das Verfahren in die nächste Phase eintreten.

 

Hintergrund der Planung ist die weiterhin steigende Nachfrage nach Grundschulplätzen in Monheim. Nach Angaben der Verwaltung reicht das bestehende Grundstück der Grundschule Lerchenweg für die notwendige Erweiterung nicht aus. Als alternativer Standort wurde deshalb die bisherige Außensportanlage der Peter-Ustinov-Gesamtschule an der Falkenstraße ausgewählt. Dort soll ein neues Schulgebäude entstehen. Die bislang vorhandenen Sportflächen sollen nach dem Umzug der Grundschule auf dem bisherigen Schulgelände am Lerchenweg neu geschaffen werden.

  

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Umfangreiche Vorarbeiten bereits abgeschlossen

Bevor der Bebauungsplan nun in die politische Beratung geht, wurden bereits zahlreiche Voruntersuchungen, Gutachten und Planungen durchgeführt.

Grundlage der Planung ist eine aktualisierte Machbarkeitsstudie, die zu dem Ergebnis kam, dass eine Erweiterung am bisherigen Standort nicht ausreichend realisierbar ist. Parallel wurden verschiedene Fachbehörden, Versorgungsunternehmen und weitere sogenannte Träger öffentlicher Belange beteiligt.

Darüber hinaus liegen inzwischen eine schalltechnische Untersuchung, eine Artenschutzprüfung sowie die ausführliche Begründung zum Bebauungsplan vor. Die Gutachten befassen sich unter anderem mit möglichen Auswirkungen auf Anwohner, dem Verkehrslärm, dem Naturschutz und den Rahmenbedingungen für den geplanten Schulneubau.

Bereits im April hatte die Stadt außerdem zu einem Bürgerschaftsabend eingeladen. Dort konnten Anwohner die Pläne einsehen und Hinweise geben. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Themen Verkehr, Parkplätze und die Belastungen im Umfeld der bestehenden Schulen.

Verkehrssituation sorgt für Diskussionen

Ein Schwerpunkt der bisherigen Beteiligung war die Frage, welche Auswirkungen die neue Schule auf den Verkehr haben könnte.

Anwohner berichteten von einer bereits heute angespannten Situation durch den Hol- und Bringverkehr, insbesondere durch sogenannte Elterntaxis. Genannt wurden außerdem Parkplatzprobleme, Behinderungen für Anwohner und regelwidrig abgestellte Fahrzeuge.

Auch die Bahnen Monheim äußerten sich im Beteiligungsverfahren kritisch. Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Schulbusverkehr im Bereich Falkenstraße, Habichtstraße, Rabenstraße und Knipprather Straße bereits heute teilweise nur unter erschwerten Bedingungen abgewickelt werden könne. Bei weiter steigenden Verkehrsbelastungen könnten zusätzliche Anpassungen im Schulverkehr erforderlich werden.

Baurecht für neue Schule soll geschaffen werden

Mit dem Bebauungsplan 180M „Falkenstraße“ soll nun das notwendige Planungsrecht geschaffen werden, damit auf dem rund 1,2 Hektar großen Areal zwischen Falkenstraße, Baumberger Chaussee, Wachtelstraße und der Turnhalle der Peter-Ustinov-Gesamtschule künftig ein neues Schulgebäude errichtet werden kann.

Beschließt der Ausschuss am 18. Juni die Veröffentlichung des Entwurfs, folgt die gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Auslegung. In diesem Verfahrensschritt erhalten Bürger, Behörden und andere Beteiligte erneut Gelegenheit, Stellungnahmen zur Planung abzugeben. Erst danach wird der Bebauungsplan den politischen Gremien zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

Quelle: Stadt Monheim
Bericht: LT

Fotos/Video: KI generiertes Bild

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