Können sich Kids im Berliner Viertel bald über einen neuen Spielplatz freuen?

Heinrich-Zille-Platz soll umfangreich erneuert werden

Der Rat entscheidet am 10. Februar 2026, wie es mit dem Spielbereich für ältere Kinder auf dem Heinrich-Zille-Platz weitergeht. Geplant ist ein moderner, gut erreichbarer Spielplatz mit viel Bewegung und Platz für unterschiedliche Bedürfnisse.

Ob Klettern, Balancieren oder einfach Zuschauen: Der Heinrich-Zille-Platz ist für viele Familien im Berliner Viertel ein fester Anlaufpunkt. Vor allem Kinder zwischen acht und zwölf Jahren nutzen den Spielbereich regelmäßig. Die vorhandenen Geräte sind jedoch in die Jahre gekommen. Nun liegt ein Plan auf dem Tisch, der den Spielplatz grundlegend erneuern soll.

 

Ein Spielplatz, der Lust auf Bewegung macht

Herzstück der Planung ist ein zusammenhängender Rundkurs aus verschiedenen Spiel- und Kletterelementen. Die Geräte sind so angeordnet, dass Kinder sie einzeln ausprobieren oder als Parcours nutzen können. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade sorgen dafür, dass sowohl ungeübte als auch sportliche Kinder passende Herausforderungen finden.

 

Der neue Spielbereich soll nicht nur zum Toben einladen, sondern auch spielerischen Wettbewerb ermöglichen, ganz ohne Leistungsdruck. Wer möchte, kann Geräte auch auslassen oder den Parcours nur teilweise nutzen.

 

L-5-Seyffarth

 

Gut erreichbar und mitgedacht für viele Bedürfnisse

Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass der Spielplatz barrierefrei erreichbar ist und übersichtlich gestaltet wird. Kontrastreiche Farben, nummerierte Spielgeräte und eine Orientierungstafel sollen helfen, sich gut zurechtzufinden. Ergänzend sind Sitzgelegenheiten vorgesehen – auch für Eltern, Großeltern oder andere Begleitpersonen.

Nicht jedes Spielgerät wird für jedes Kind nutzbar sein. Ziel ist es aber, möglichst vielen Kindern Teilhabe zu ermöglichen – sei es aktiv im Spiel oder begleitend im Umfeld.

 

Kinder haben ihre Ideen eingebracht

Bereits vor einigen Jahren konnten Kinder und Jugendliche vor Ort sagen, was sie sich für „ihren“ Spielplatz wünschen. Diese Ideen sind in die Planung eingeflossen. Auch Fachgremien wie die Spielplatzkommission und der Jugendhilfeausschuss haben sich mit dem Entwurf befasst und ihn grundsätzlich positiv bewertet.

 

Sparen und trotzdem inklusiv bleiben

Für die politische Entscheidung liegen mehrere Varianten vor. Empfohlen wird eine Lösung, bei der der geplante Parcours im Kern erhalten bleibt, einzelne Ausstattungen reduziert werden und dafür zusätzliche, niedrigschwellige Spielangebote im angrenzenden Park entstehen. So sollen Kosten gesenkt und gleichzeitig der inklusive Charakter der gesamten Anlage gestärkt werden.

 

Entscheidung im Februar bringt Planungssicherheit

Der Termin im Februar ist entscheidend. Ohne Ratsbeschluss könnten vorbereitende Arbeiten nicht rechtzeitig starten, was den Baubeginn deutlich verzögern würde. Bei einer Zustimmung könnte der Umbau im Sommer beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Ob sich die Kinder im Berliner Viertel also bald über einen neuen Spielplatz freuen können, entscheidet sich in wenigen Wochen.

 

Bericht: LT

Foto: anzeiger24.de

 

Weitere Nachrichten aus Monheim gibt es unter www.anzeiger24.de/monheim/news/

 

Du hast einen Tipp, eine Anregung, zu welchem Thema wir einmal recherchieren sollten?

Schreib uns an presse@deinmonheim.de.
Deine Zuschrift wird streng vertraulich behandelt!

 


Ihr wollt uns Eure Meinung sagen? Gerne per Mail an

presse@anzeiger24.de

oder als Kommentar bei Facebook.

Euch hat unser Beitrag gefallen? Dann liked und teilt ihn gerne.