
MEINUNG. Was passiert, wenn nach einem Paradigmenwechsel in der Kommunalpolitik aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage das Geld nicht mehr so fließt, aber Einwohnende und beherrschende Teile der Politik sich einen anderen Luxus erlauben wollen? Auf Deutsch: Widerstand gegen den Fußballcampus, kein Geld in der Kasse, mahnende Worte von Monheims größtem Arbeitgeber. Damit hat es Monheim am Rhein mal wieder in die deutschlandrelevanten Medien gebracht.
„Streit um Leverkusens Millionen-Campus“
So lautet die Überschrift in der WELT am Sonntag vom 28. Juni 2026 auf der Seite 7.
CDU, SPD und Grüne gegen die FDP, Linke, PETO nicht zu vergessen und sogar Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), als bekannt Sportbegeisterter, so scheinen sich die Fronten gebildet zu haben. Und ein Zauberwort in der Argumentation gegen den Campus ist nicht die Ballzauberei, sondern die „Kaltluftentstehungsfläche“, die den zehn Fußballplätzen zum Opfer fallen soll. Dabei spielt die Fläche laut WELT in dem aktuellen Klimaatlas des Landesumweltamtes gar keine bedeutsame Rolle.
Kann man sich noch diese Abwägung noch leisten?
Anwohner machen sich aus ihrer Sicht immer berechtigte Sorgen, , das Klima ist auch eine berichtigte Sorge, aber in dem Zusammenhang auch mit alten Politik-Feindeslinien den größten Arbeitgeber der Stadt so weit zu bringen, dass der erstmals ein Statement zu seinem Standort Monheim am Rhein abgibt, das müsste jeden in Monheim aufhorchen lassen. Und es geht bei den Andeutungen nicht nur um die cirka 150 Arbeitsplätze, die entstehen sollen oder die positiven Auswirkungen des Projekts auf Schule, Sport, Gastronomie und regionale Unternehmen.
Bill Anderson spricht noch salomonisch
Gegenüber der WELT sagt der Bayer CEO: „Ob Verein oder Unternehmen: Wir sind auf ein gutes Miteinander überall auf der Welt angewiesen. Deswegen beobachten wir bei Bayer natürlich sehr genau die aktuellen Aussagen, Entwicklungen und Entscheidungen in Monheim, die wir jeweils entsprechend bewerten.„
Schlittert da Monheim am Rhein in eine Situation hinein, deren Ausmaße die jetzige Haushaltssituation unwiederbringbar negativ beeinflusst und aus einer „Kaltluftentstehungsfläche“ ein Unwetter entsteht, welches dann noch viel mehr lahmlegt?
Bericht: GT
Quelle: unter anderem WELT am Sonntag vom 28. Juni 2026
Bild: Ki-generiert aus Archiven anzeiger24.de
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