A59: Konkreter Termin für Baustellen-Ende steht fest

Bedarfsampeln werden auch abgebaut – aber nur teilweise

Es wurde ja bereits mehrfach angekündigt, nun gibt es auch die offizielle Bestätigung der Autobahn GmbH Rheinland: Die A59 zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Monheim in Fahrtrichtung Leverkusen wird ab Montag, 1. Juni 2026, schrittweise und ab Dienstagabend, 2. Juni, vollständig für den Verkehr freigegeben. Eine vierwöchige Verkehrsführung mit nur einem Fahrstreifen – wie zuvor angedacht – wird es dabei nicht geben.

 

Ab Monheim werden die Absperrungen Stück für Stück in Richtung Norden zurückgebaut. Zum Abschluss werden im Autobahndreieck Düsseldorf-Süd auch die Verbindungen zur A46 wieder geöffnet.

Doch das ist noch nicht alles.

 

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Bedarfsampeln bleiben in Langenfeld in Betrieb – und kehren zur zweiten Phase zurück

Die geplagten Autofahrerinnen und Autofahrer können dann – vorerst – aufatmen: Auch die Umleitungen werden nach und nach aufgehoben. Die Markierungen im Bereich der Anschlussstelle Richrath sowie die Schilder und viele Bedarfsampeln im umliegenden Straßennetz werden im Laufe der ersten Juniwoche weitgehend entfernt (Beispiel: Foto oben in Hilden). Dies könne allerdings einige Tage in Anspruch nehmen. Daher ist noch einmal mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

 

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Im Stadtgebiet von Langenfeld bleiben die Bedarfsampeln noch in Betrieb. Denn dort folgt direkt die nächste Baustelle: Straßen.NRW will zwei Brücken abreißen und neu bauen, nämlich

  • bis Februar 2027 auf der Knipprather Straße (L402)
  • von Februar bis Dezember 2027 auf der Berghausener Straße (L353).

Der Verkehr wird jeweils über die andere Brücke umgeleitet. Die Bahnsteige an beiden Brücken bleiben während der Bauzeit erreichbar.

Daher werden die Bedarfsampeln in Langenfeld teilweise ergänzt und für die erforderliche Verkehrsführung des Landesbetriebs umprogrammiert.

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Ab Herbst: Bauarbeiten in Gegenrichtung

Doch bekanntermaßen wird es nur eine kurzzeitige Verschnaufpause geben. Denn im Herbst soll die Sanierung der A59 in der Gegenrichtung starten. Wieder für rund acht Monate, und wieder unter Vollsperrung – weil dies laut Autobahn GmbH nicht anders möglich sei.

 

Und: Die Bedarfsampeln werden zwar jetzt in Hilden und Monheim abgebaut, aber „nur temporär“, wie eine Sprecherin der Autobahn GmbH auf Nachfrage mitteilt: „Im Herbst werden wieder welche aufgestellt.“ Wo genau, das wird sich dann wohl zeigen, wenn die Umleitungen feststehen.

 

Es gab immer wieder Kritik an der Wirksamkeit zu den Bedarfsampeln. Viele Verkehrsteilnehmer meinen, die Vorrichtungen hätten nicht wirklich den Verkehrsfluss effektiv gesteuert, im Gegenteil. Dazu erklärt die Pressesprecherin: „In den ersten zwei Wochen der Bauzeit gab es ein paar Beschwerden. Danach hatte sich der Verkehr ‚eingespielt‘. Auch von den Städten, mit denen wir im engen Austausch stehen, gab es gute Rückmeldungen.“

 

Bericht: KA
Fotos: anzeiger24.de

 

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