Zwischen TikTok, Chats und Cybermobbing

Infoabend soll Eltern für Internetgefahren sensibilisieren

Kinder bewegen sich heute schon früh selbstverständlich im Internet – oft bereits in der Grundschule. Mit dem ersten eigenen Smartphone eröffnen sich ihnen nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch zahlreiche Risiken. Um Eltern beim sicheren Umgang ihrer Kinder mit digitalen Medien zu unterstützen, laden die Stadt Monheim am Rhein und die Kreispolizei Mettmann zu einem Informationsabend ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 8. Juli, um 19.30 Uhr in der Aula am Berliner Ring statt und beschäftigt sich mit Gefahren und Straftaten im Internet.

Wenn das Smartphone zum Alltag gehört

Spätestens mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule besitzen viele Kinder ein eigenes Handy und bewegen sich täglich in sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten oder Online-Spielen. Für Eltern wird es damit immer wichtiger, die digitale Welt ihrer Kinder zu verstehen und sie sicher zu begleiten. Die Veranstalter sehen Familien dabei in einer entscheidenden Rolle: Eltern seien wichtige Wegbegleiter, wenn es darum gehe, Kinder zu verantwortungsbewussten und sicheren Internetnutzern zu erziehen. Gleichzeitig herrsche häufig Unsicherheit darüber, welche Formen von Cyberkriminalität es gibt und wie Kinder davor geschützt werden können.

 

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Polizei gibt Einblicke in aktuelle Gefahren

Referentin des Abends ist Ilka Kleppe von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Mettmann. Sie informiert über typische Risiken im Netz – von Cybermobbing und Betrugsmaschen bis hin zu strafbaren Inhalten oder problematischem Verhalten in sozialen Medien. Dabei geht es nicht nur darum, wie Kinder vor Gefahren geschützt werden können. Ebenso soll vermittelt werden, wie junge Menschen verhindern, selbst unbewusst Grenzen zu überschreiten oder strafrechtlich relevante Inhalte zu verbreiten.

 

Anmeldung bis Ende Juni möglich

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Eltern von Monheimer Schülerinnen und Schülern und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, 30. Juni, über die Sekretariate der jeweiligen Monheimer Schulen möglich. Eltern, deren Kinder keine Monheimer Schule besuchen, können sich direkt per E-Mail an den städtischen Ansprechpartner Jürgen Meyer jmeyer@monheim.de wenden.

bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: anzeiger24.de

 


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