Zoll auf der Rheinkirmes: Verdacht auf Verstoß gegen Arbeitsrecht und Festnahme wegen Betäubungsmittel

Abteilung Schwarzarbeit kontrollierte Schausteller – weitere Ermittlungen folgen

Über 2 Millionen Menschen sollen bereits in den ersten fünf Tagen die Rheinkirmes in Düsseldorf-Oberkassel besucht und sich dabei auf den Fahrgeschäften und in den Partyzelten fröhlich amüsiert haben. Doch hinter den Kulissen scheint es nicht überall so heiter zuzugehen. Wie das Hauptzollamt Düsseldorf nun berichtet, haben Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und Einsatzkräfte der Landespolizei am Montag, 20. Juli 2026, 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von elf Schaustellern zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.

 

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Dabei ergaben sich Verdachtsfälle auf Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in vier Fällen, auf Mindestlohnunterschreitung in vier Fällen, auf Verletzung von Sozialversicherungsrechtlichen Meldepflichten (Sofortmeldung) in drei Fällen.

Eine Person wurde wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln durch die Landespolizei festgenommen, heißt es weiter: „Im Nachgang zu den Prüfungen stehen umfangreiche Ermittlungen an, die einige Zeit in Anspruch nehmen werden.“

 

Derweil drehen sich also nicht nur Karussells weiter, sondern auch die Mühlen der Justiz.

Das feiernde Publikum wird davon wohl recht wenig mitbekommen.

 

Quelle: Hauptzollamt Düsseldorf
bearb.: KA
Fotos/Montage: anzeiger24.de

 

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