Toller Service: Rheinbahn bietet in Monheim „Halt auf Wunsch“ an

Fahrgäste können zwischen 21 und 6 Uhr auch abseits der regulären Haltestellen aussteigen

Gerade in der dunkleren Jahreszeit kann ein kürzerer Fußweg von der Bushaltestelle bis zur Haustür für ein besseres Sicherheitsgefühl sorgen. Die Rheinbahn erinnert deshalb an ihren bislang offenbar wenig bekannten Service „Halt auf Wunsch“. Das Angebot gilt grundsätzlich auch auf den von der Rheinbahn bedienten Strecken in Monheim.

Zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens können Fahrgäste in Rheinbahn-Bussen darum bitten, zwischen zwei regulären Haltestellen aussteigen zu dürfen. Voraussetzung ist, dass der gewünschte Ort am normalen Linienweg liegt und der Bus dort gefahrlos und verkehrsrechtlich zulässig halten kann. Die endgültige Entscheidung trifft deshalb das Fahrpersonal.

Wunsch wird im Bus angemeldet

Die gelegentlich verwendete Bezeichnung „Halt auf Handzeichen“ ist etwas missverständlich. Der Bus wird nicht von außen angehalten. Der Wunsch wird vielmehr während der Fahrt aus dem Bus heraus geäußert.

Fahrgäste müssen dem Fahrer oder der Fahrerin spätestens eine Haltestelle vor dem gewünschten Ausstieg persönlich Bescheid geben. Noch besser ist es nach Angaben der Rheinbahn, den Wunsch bereits beim Einstieg anzumelden. Der normale Druck auf den Halteknopf reicht für einen außerplanmäßigen Halt nicht aus.

Nach dem Zwischenhalt sollen die Fahrgäste vorne beim Fahrpersonal aussteigen. Die Regeln erläutert die Rheinbahn auf ihrer Seite zum Mobilitätsservice.

Diese Rheinbahn-Linien fahren durch Monheim

In Monheim betrifft das Angebot insbesondere folgende Verbindungen:

  • 788: verbindet Monheim und Baumberg mit Düsseldorf-Benrath
  • 789: führt von Monheim über Baumberg und Düsseldorf-Hellerhof in Richtung Düsseldorf

Auf diesen Linien kann es Fahrten unterschiedlicher Verkehrsunternehmen geben. Entscheidend ist deshalb, ob die jeweilige Fahrt tatsächlich von der Rheinbahn durchgeführt wird.

Das übrige Monheimer Busnetz wird überwiegend von den Bahnen der Stadt Monheim (BSM) bedient. Dazu gehören unter anderem die Linien 777, 790 und 791 sowie mehrere Schnellbuslinien. Die aktuelle Information zum „Halt auf Wunsch“ stammt von der Rheinbahn und bezieht sich ausdrücklich auf deren Busse. Ob der Service in gleicher Form auch in einem BSM-Bus angeboten wird, sollten Fahrgäste im Zweifel direkt beim jeweiligen Fahrpersonal erfragen.

Sicherheit entscheidet über den Halt

Der Bus darf nicht an jeder beliebigen Stelle stoppen. Ausgeschlossen sind beispielsweise Kreuzungen, unübersichtliche Kurven, Baustellen oder andere gefährliche Straßenbereiche. Auch der übrige Verkehr darf durch den Zwischenhalt nicht behindert oder gefährdet werden.

Der Service richtet sich besonders an Frauen, Jugendliche und ältere Menschen, steht aber allen Fahrgästen offen. Ziel ist es, nächtliche Fußwege zu verkürzen und den Fahrgästen auf dem Heimweg mehr Sicherheit zu geben.

Quelle: Rheinbahn
Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de/

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