Stadt will sich aus Marienburg-Betrieb zurückziehen

Rat bereitet Verkauf der Anteile vor

Die Stadt Monheim am Rhein will sich aus der Betriebsgesellschaft der Marienburg zurückziehen. Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, den Verkauf der städtischen Anteile an der Marienburg Monheim Betriebs GmbH für die nächste Ratssitzung am 30. September vorzubereiten.

Bürgermeisterin Wienecke lobt Entwicklung

Die Marienburg hat sich in den vergangenen Jahren mit ihrem Hotel-, Gastronomie- und regenerativen Bauernhofkonzept zu einem wichtigen Baustein für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Monheim am Rhein entwickelt. Als Tagungs- und Veranstaltungsort, Treffpunkt für Unternehmen sowie Ziel für Gäste aus dem In- und Ausland leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Attraktivität des Standorts.

 

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Investoren zeigen Interesse

Mit dem geplanten Ausstieg soll der Weg für einen neuen strategischen Partner geebnet werden, der die Weiterentwicklung des Hotel-, Gastronomie- und Bauernhofkonzepts übernimmt. Geschäftsführer Alexander Zimmer betont, dass die Gespräche mit möglichen neuen Partnern ihn zuversichtlich stimmen. Ziel sei es, die Marienburg gemeinsam mit einem starken strategischen Partner erfolgreich weiterzuentwickeln.

Finanzielle Veränderungen forcieren Entscheidung

Die Eigentumsverhältnisse an der Marienburg und dem Marienburgpark bleiben von dem Vorhaben unberührt. Hintergrund der Entscheidung sind die veränderten finanziellen Rahmenbedingungen. Die Stadt möchte sich künftig stärker auf ihre kommunalen Kernaufgaben konzentrieren. Nach Angaben der Verwaltung laufen bereits Gespräche mit möglichen Investoren, die den Betrieb der Marienburg langfristig fortführen und weiterentwickeln könnten.

bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: Archiv/Monheim Kulturwerke

 

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