Polizeiaufgebot in Düsseldorfer Altstadt: Was hinter dieser speziellen Kontrollaktion steckte

Waffenverbotszone: Taschen und Rucksäcke wurden am Bolker Stern durchsucht

Wer am Freitagabend, 31. Juli 2026, die Düsseldorfer Altstadt besuchen wollte und dafür wie gewohnt aus der U-Bahnstation Heinrich-Heine-Allee, Ausgang Bolker Stern, heraustrat, wurde unerwartet von einem hohen Polizeiaufgebot empfangen. Wer sich auf die Partymeile begeben wollte, musste erst einmal eine Absperrung passieren. Und dabei haben die Beamtinnen und Beamten die Ankommenden aufgefordert, einmal ihre Taschen und Rucksäcke zu öffnen. Der Grund wird schnell per Durchsage erklärt.

 

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Es handelte sich um eine demonstrative Kontrollaktion zur längst bestehenden Waffenverbotszone in der Altstadt.

„Bei konkreten Verdachtsfällen erfolgten anschließend genauere Durchsuchungen in extra aufgebauten Zelten„, schreibt die Polizeipressestelle später.

 

Messer, Schlagringe- und Stock, Pfefferspray und Drogen entdeckt

Die Bilanz: „Allein in der Altstadt wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag rund 10.600 Personen kontrolliert. Die Besucher der Altstadt, die die Kontrollstelle passierten, zeigten Verständnis für den Einsatz und verhielten sich ruhig und kooperativ. Bei den Kontrollen, die bis in die frühen Morgenstunden andauerten, fanden die Beamten insgesamt sieben Messer, zwei Schlagringe, einen Schlagstock, zwei Pfeffersprays und fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen an. Neben den verschiedenen verbotenen Waffen fanden die Polizisten bei zwei Personen geringe Mengen von Drogen. Hier wurden ebenso entsprechende Strafverfahren eingeleitet.“

 

Ein weiteres Ereignis bei dieser Maßnahme: Die Polizei musste einschreiten, weil sich „ein Jugendlicher mit einer Frau prügelte“, heißt es weiter: „Bei der Ingewahrsamnahme leistete der 15-Jährige Widerstand, unter anderem bespuckte er einen der Polizisten. Um sein renitentes Verhalten zu unterbinden, legten die Beamten ihm eine Spuckhaube an und nahmen ihn mit zur Wache.“

 

Einsatzleiter Polizeirat Robin Schmidt, erklärte zum Abschluss: „Jede Waffe, die nicht in die Altstadt gelangt, macht das Feiern sicherer! Die Waffen- und Messerverbotszone ist ein wichtiger Bestandteil des Maßnahmenkomplexes, mit dem wir als Düsseldorfer Polizei der Messergewalt begegnen.“

 

Daher werde die Düsseldorfer Polizei auch in Zukunft schwerpunktmäßig die Einhaltung der Waffenverbote kontrollieren und bei Verstößen „konsequent und niederschwellig einschreiten“.

 

Quelle: Polizei Düsseldirf / dam /frz
bearb.: KA
Foto: anzeiger24.de

 


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