
Der Rhein führt derzeit so wenig Wasser wie seit Langem nicht. Am Mittwochmorgen lag der Pegel in Köln bei nur 55 Zentimetern. Das Rekordniedrigwasser gibt immer mehr Uferflächen frei – und damit auch Gegenstände, die teils seit Jahrzehnten verborgen waren.
Schatzsuche nur mit Genehmigung
In Monheim häufen sich derzeit Hinweise auf vermeintlich historische Fundstücke. Gleichzeitig sind offenbar Hobby-Sondengänger am Rheinufer unterwegs. Die Stadt weist darauf hin: Wer mit einem Metalldetektor gezielt nach möglichen Bodendenkmälern sucht, benötigt dafür eine Genehmigung der zuständigen Oberen Denkmalbehörde. Für Monheim ist der Kreis Mettmann zuständig.
Auch zufällig entdeckte historische oder archäologisch interessante Gegenstände sollten nicht einfach mitgenommen werden. Solche Funde müssen der zuständigen Denkmalbehörde gemeldet werden. In Monheim ist dies per E-Mail an denkmal@monheim.de möglich.
Am Rheinufer lauert eine unsichtbare Gefahr
Das Niedrigwasser kann allerdings nicht nur historische Relikte ans Tageslicht bringen. Auch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg können freigelegt werden. Ob von einem unbekannten Metallgegenstand Gefahr ausgeht, lässt sich für Laien kaum beurteilen.
Deshalb gilt: Nicht anfassen, nicht bewegen und keinesfalls mitnehmen. Verdächtige Funde sollten der Polizei oder der Ordnungsbehörde gemeldet werden. In Monheim ist dies unter ordnungsbehoerde@monheim.de möglich.
bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein.
Foto: Claus Zillekens
Weitere Nachrichten aus Monheim gibt es unter www.anzeiger24.de/monheim/news/
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