
Die Betreuung von Kindern mit besonderem Förderbedarf in Monheim am Rhein wird weiter gestärkt: 16 Kindertagespflegepersonen haben erfolgreich eine umfangreiche Weiterbildung zum Thema Inklusion abgeschlossen. Über mehrere Monate hinweg – von September bis März – absolvierten die Teilnehmerinnen den Zertifikatskurs „Inklusion in der Kindertagespflege“. In insgesamt 100 Unterrichtseinheiten beschäftigten sie sich intensiv mit der Frage, wie Kinder mit Behinderung oder mit erhöhtem Förderbedarf bestmöglich begleitet werden können.
Praxisnah und alltagstauglich
Dabei ging es nicht nur um theoretisches Wissen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung war die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung sowie die Reflexion des pädagogischen Alltags. Ziel war es, die Betreuung noch individueller und inklusiver zu gestalten. Neben fachlichen Grundlagen standen vor allem konkrete Methoden im Mittelpunkt: Wie gelingt die Zusammenarbeit mit Eltern? Wie können Entwicklungsprozesse sensibel begleitet werden? Und wie lässt sich Inklusion im Alltag praktisch umsetzen? Begleitet wurde der Kurs von der städtischen Abteilung für frühkindliche Bildung, die großen Wert auf einen engen Praxisbezug legte.
Mehr Angebote für Familien
Mit dem erfolgreichen Abschluss stehen nun zusätzliche qualifizierte Betreuungspersonen zur Verfügung, die Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam in kleinen Gruppen betreuen können. Die Kindertagespflege richtet sich vor allem an Kinder bis zum dritten Lebensjahr oder bis zum Eintritt in die Kita. Sie bietet eine familiennahe Betreuung, die die Entwicklung der Kinder individuell unterstützt und ergänzt.
bearb. GT
Quelle und Foto: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
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