Mehr als 4.200 Knöllchen für Falschparker in Monheim

Die Stadt nahm 2025 rund 118.000 Euro durch Verwarnungen und Bußgelder ein

Wer in Monheim falsch parkt oder gegen andere Verkehrsregeln verstößt, muss damit rechnen, zur Kasse gebeten zu werden. Im Jahr 2025 erteilte die Stadt insgesamt 3.616 Verwarnungen und 606 Bußgelder. Damit wurden 4.222 Verstöße geahndet. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 90.805 Euro aus Verwarngeldern und weitere 27.419 Euro aus Bußgeldern. Insgesamt kamen damit rund 118.224 Euro zusammen.

Es geht nicht ums Geld, sondern um Ordnung

Ziel der Verkehrsüberwachung ist es auch in Monheim nicht, möglichst hohe Einnahmen zu erzielen. Die Kontrollen sollen vielmehr dafür sorgen, dass Verkehrsregeln eingehalten, Gehwege freigehalten und gefährliche Situationen verhindert werden.

Ohne regelmäßige Kontrollen würden Gehwege vermutlich häufiger als zusätzliche Parkflächen genutzt, Einmündungen zugestellt oder Zufahrten blockiert. Das betrifft insbesondere Menschen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Senioren und Kinder, die auf freie und sichere Wege angewiesen sind.

Die Einnahmen sind deshalb lediglich eine Folge der festgestellten Verstöße. Im besten Fall fallen sie möglichst niedrig aus, nämlich dann, wenn sich die Verkehrsteilnehmer an die geltenden Regeln halten.

Eine Stelle zu 70 Prozent mit Kontrollen beschäftigt

Wie hoch die Kosten für die Überwachung sind, kann die Stadt nicht gesondert auswerten. Als Anhaltspunkt teilte die Verwaltung mit, dass sich eine Vollzeitstelle zu 70 Prozent mit diesem Aufgabenbereich beschäftigt.

Auch die Zahl der eingelegten und erfolgreichen Einsprüche lässt sich nicht ermitteln. Nach Angaben der Stadt bietet die eingesetzte Software dafür keine entsprechende Auswertungsmöglichkeit. Damit bleibt offen, wie viele Verwarnungen oder Bußgeldbescheide angefochten und anschließend korrigiert wurden.

 

Quelle: Stadt Monheim
Bericht: LT

Fotos/Video: anzeiger24.de/

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