Kommt Olympia nach Monheim?

Skatepark von vielen Faktoren abhängig

Das Land NRW hat in dieser Woche mit dem Countdown der Olympia Bewerberregion KölnRheinRuhr begonnen. Auch Monheim am Rhein könnte dann als Austragungsort für die Skate-Wettbewerbe dabei sein! Rund vier Millionen Menschen können dann am 19. April dieses Jahres über die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele ab 2036, 2040 oder 2044 abstimmen. Kein anderer Bewerber in Deutschland – München, Hamburg, Berlin – bezieht mehr Menschen ein. Durch große Arenen und kurze Wege kann ein Sportfest mit bis zu 14 Millionen Tickets ermöglicht werden.

Köln als Leading City

Die Bewerberregion wirbt mit Nachhaltigkeit: 100 % bestehende oder temporäre Sportstätten sollen für die kompaktesten Spiele sorgen. Mit dabei sind diverse Hallen und Stadien, die jetzt schon regelmäßig für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen genutzt werden. In Monheim am Rhein sieht es hingegen anders als in der anderen Städten der Bewerberregion.

 

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Skaterpark Am Kielsgraben

Monheim am Rhein sagt Ja und Nein zugleich. Im März 2024 wurde im Rat der Bau einer Skateanlage nach olympischen Standards im Sportzentrum Am Kielsgraben beschlossen. Am vergangenen Dezember hat der neu gewählte und zusammengesetzte Stadtrat beschlossen, die Bauausführung zunächst auf Ende 2026 zu verschieben. Es soll erst abgewartet werden, ob a) sich die Bürger der Region KölnRheinRuhr für Bewerbung entscheiden und b) dann den Zuschlag für die Durchführung von Olympischen Spielen vor den anderen deutschen Bewerbern erhält. Dann würde man sich überlegen, ob Monheim am Rhein als Austragungsort für Skate-Wettbewerbe daran beteiligt sein soll.

Abhängig von Fördermittel

Im Falle einer Olympia-Beteiligung könnte die Stadt Fördergelder des Landes NRW erhalten, womit die rund 12,5 Millionen Euro teure Skateanlage trotz des angespannten städtischen Haushalts eventuell doch realisierbar wäre. Nicht nur Olympia soll dann dort stattfinden, sondern in Monheim war ein „Leistungszentrum“ respektive „Leuchtturmprojekt“ geplant. Geht die Region leer aus, will der Monheimer Stadtrat über die Beendigung des Projekts abstimmen.

Bericht: GT
Visualisierung: Planungsbüro LNDSKT

 

 

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