Karneval erobert die Kulturraffinerie

Großbaustelle wird zur festlichen Premiere-Bühne

Noch bevor die Kulturraffinerie K714 im Herbst offiziell ihre Türen öffnen soll, schreibt sie bereits Geschichte: Zum Jahresbeginn 2026 verwandelt sich die Monheimer Großbaustelle an der Rheinparkallee erstmals in eine lebendige Veranstaltungsstätte. Der Karneval macht es möglich – und gibt schon jetzt einen Vorgeschmack auf das, was das neue Kulturgebäude künftig leisten kann.

Baustellenflair und Narretei

In dieser Session ist der Monheimer Karneval in ungewohnter Umgebung zu Hause. Sämtliche Sitzungen und Partys der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft finden erstmals im noch unfertigen Bau der Kulturraffinerie statt. Den Anfang machte Anfang Januar die Prunksitzung – und sie geriet zu einer eindrucksvollen Premiere, bei der Baustellenflair und ausgelassene Narretei überraschend harmonierten.

 

Begeisterung schon bei der Ankunft

Schon der Weg zur Veranstaltung sorgte für Staunen: Das hell und farbenfroh illuminierte Parkhaus empfing die Gäste . Diese sichtbare Willkommenskultur blieb nicht unbemerkt und wurde auf der Bühne ebenso gewürdigt wie das Engagement aller Beteiligten. Vertreter des Karnevals, vom Prinzenpaar bis zur Gromoka-Spitze, machten deutlich, dass diese Premiere ohne die Unterstützung von Stadt, Politik und Verwaltung nicht möglich gewesen wäre.

 

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Ein Blick in die Zukunft der K714

Zwar befindet sich die Kulturraffinerie noch in der Endphase ihrer Fertigstellung, vieles wirkt derzeit provisorisch. Doch gerade die Karnevalsveranstaltungen zeigen bereits, welches Potenzial in dem neuen Haus steckt. Größe, Raumgefühl und Atmosphäre lassen erahnen, welche Rolle der Bau künftig für das kulturelle Leben am Rhein spielen wird – eine Einschätzung, die auch zahlreiche Akteure auf der Bühne teilten.

Gemeinschaftsleistung bis zur letzten Minute

„Ich freue mich, bei dieser ganz besonderen Premiere dabei gewesen zu sein“, betont Bürgermeisterin Sonja Wienecke. „Dass wir es mit vereinten Kräften geschafft haben, dem heimischen Brauchtum diese große Bühne zu bereiten, zeigt unsere Unterstützung für den Karneval und die Kultur vor Ort. Um das möglich zu machen, wurde tatsächlich bis zum letzten Tag gemeinsam gearbeitet.“

bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: Thomas Spekowius (Für den Intendanten und Geschäftsführer sowie künftigen Hausherrn der Kulturraffinerie K714, Martin Witkowski (M.), gab es von den Karnevalisten einen Ehrenschelm)

 

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