
Nach dem Umbau der Kreuzung Garather Weg/Geschwister-Scholl-Straße gibt es Kritik. Eine Anwohnerin berichtet in sozialen Medien, dass ein bisheriger Fußgängerüberweg nicht mehr vorhanden sei. Auch im Bereich der Bushaltestelle Stauffenbergstraße fehle eine sichere Querungsmöglichkeit.
Besonders für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sowie Schulkinder sei dies problematisch.
Probleme sind seit Jahren bekannt
Fest steht: Die Verkehrssicherheit in diesem Bereich ist seit längerem ein Thema. Die Kreuzung Garather Weg/Geschwister-Scholl-Straße wurde von der Stadt selbst als „massiver Unfallschwerpunkt“ bezeichnet. Der Kreis Mettmann ließ sie deshalb für rund 570.000 Euro umbauen. Schwerpunkt war insbesondere die Sicherheit des Radverkehrs.
2019 wurden an der Kreuzung sechs Unfälle registriert, fünf davon mit Radfahrern. 2022 wurde dort eine 18-jährige Radfahrerin schwer verletzt.
Sichere Querungen schon 2023 ein Thema
Bemerkenswert ist, dass die Stadt bereits 2023 eine fußgänger- und fahrradfreundliche Umgestaltung der Geschwister-Scholl-Straße plante. Dabei sollten ausdrücklich auch Knotenpunkte und Querungsmöglichkeiten verbessert werden.

Die aktuelle Kritik wirft deshalb die Frage auf, warum gerade für Fußgänger offenbar weiterhin problematische Abschnitte bestehen. Eine Querungshilfe mit Mittelinsel kann das Überqueren erleichtern, bietet Fußgängern jedoch nicht den Vorrang eines Zebrastreifens.
Petition fordert weiteren Zebrastreifen
Dass die Diskussion über sichere Querungen inzwischen über den Bereich Garather Weg hinausgeht, zeigt eine aktuelle Petition. Gefordert wird ein zusätzlicher Fußgängerüberweg an der Geschwister-Scholl-Straße in Höhe der Schlegelstraße. Als Gründe werden insbesondere die Wege von Kindern zu Schulen, Kitas, Spielplätzen und Bushaltestellen sowie schlechte Sichtverhältnisse genannt.
Quelle: Stadt Monheim
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de
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