
Wie entsteht eines der bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands? Dieser Frage widmet sich am Sonntag, 26. Juli, ein Vortrag auf Haus Bürgel. Ab 15 Uhr stellt der Archäologe Dr. Thomas Otten das entstehende MiQua-Museum in Köln und die außergewöhnlichen Funde vor, auf denen das Projekt basiert.
Archäologie zum Anfassen
Im Mittelpunkt stehen das begehbare archäologische Quartier unter der Kölner Altstadt sowie der Museumsneubau, der die Geschichte des jüdischen Lebens in Köln vom Mittelalter bis in die Gegenwart erlebbar machen soll. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie das Museum die historischen Fundstätten in das Ausstellungskonzept integriert und welche Bedeutung die Ausgrabungen für die Forschung besitzen.
Einzigartige Zeugnisse der Geschichte
Zu den herausragenden Entdeckungen zählen die Überreste des römischen Praetoriums, die seit 2021 zum UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes gehören. Ebenso beeindruckend sind die außergewöhnlich gut erhaltenen Gebäude des mittelalterlichen jüdischen Viertels mit Synagoge, Mikwe, Hospital und Gemeindehaus. Kaum ein anderer Ort bietet einen so umfassenden Einblick in die Entwicklung und Struktur eines jüdischen Viertels des Mittelalters.
Anmeldung erforderlich
Der Vortrag beginnt um 15 Uhr auf Haus Bürgel. Die Teilnahme kostet neun Euro und beinhaltet ein Getränk. Anmeldungen sind per E-Mail an hausbuergel@monheim.de oder telefonisch unter 02173 9518930 möglich.
bearb. GT
Quelle: Haus Bürgel Betriebs gGmbH
Foto: Franziska Weber
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