A59-Großbaustelle: Unterbrechung wegen Frost – verschenkte Zeit oder einkalkuliert?

Autobahn GmbH betont: „Arbeiten weiterhin im Plan“

Zeit ist meistens relativ. Doch acht Monate für eine Autobahnsperrung wegen Sanierungsarbeiten sind zweifelsohne eine sehr lange Zeit. Umso verärgerter sind deshalb viele Menschen, wenn die Arbeit auf der A59 zwischen Düsseldorf und Monheim witterungsbedingt ruhen muss. In einem RP-Artikel beklagt sich ein Beobachter, dass die Maßnahme „nicht schnell genug voran“ gehe – zumal es eine Weihnachtspause und zuletzt Unterbrechungen an den frostigen Tagen gab.

Also verschenkte Zeit? Und noch dazu im Winter, wo Schnee und Eis ja schließlich „nicht plötzlich“ auftreten?

 

So dramatisch sieht es die zuständige Autobahn GmbH allerdings nicht.

 

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Nur „Arbeiten mit Wasser“ wurden unterbrochen

Auf Nachfrage erklärt eine Sprecherin, die Unterbrechung an den Feiertagen und in den Weihnachtsferien sei ohnehin geplant gewesen.

Wegen der Minustemperaturen in den vergangenen Tagen mussten die „Arbeiten mit Wasser“, etwa das Fräsen der Betondecke oder Einbauarbeiten, ruhenVerzögerungen habe es dadurch aber nicht gegeben: „Gerade in der Winterzeit sind unvorhersehbare Ereignisse wie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in der Kalkulation mit eingezogen. Die Arbeiten befinden sich daher weiterhin im Zeitplan“, sagt die Pressesprecherin.

Außerdem seien Arbeiten an der Brecheranlage und der Rückschnitt ganz normal weitergelaufen.

 

Doch unabhängig vom Winter fragen sich viele Betroffene (also beispielsweise Anlieger oder Nutzer der Autobahn), ob die gesamte Bauzeit nicht doch verkürzt werden könnte, etwa durch Wochenend- oder Nachtarbeiten.

Dazu erklärt die Sprecherin: „Eine Einbeziehung von Nachtarbeit ist erwogen, jedoch verworfen worden. Dies hat den Grund, dass die Bebauung in dem Bereich der A59 sehr dicht ist und so die Anwohnenden vor Lärm in der Nacht/am Sonntag geschützt werden sollen. Daher werden die Arbeiten unter Tageshelligkeit und einer sechs-Tage-Woche ausgeführt.“

Bericht: KA
Archivfoto: anzeiger24.de

 

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