Gemeinsam gerettet

Der Martinsmarkt wird kleiner

Der Monheimer Martinsmarkt findet am 8. November 2026 doch statt. Nach der zunächst notwendigen Absage wegen der Haushaltssperre hat die Stadt gemeinsam mit Unternehmen, Vereinen, Institutionen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine kostenneutrale Lösung gefunden. Auch der traditionelle Verkaufsoffene Sonntag soll wieder Teil des Veranstaltungstags sein.

Unterstützung aus der Stadtgesellschaft

Der Wunsch, den Martinsmarkt zumindest in kleinerer Form zu erhalten, war nach der Absage groß. Zahlreiche Akteure boten finanzielle Unterstützung, Sachleistungen, Dienstleistungen oder ehrenamtliche Hilfe an. Das Stadtmarketing bündelte die Angebote, koordinierte Aufgaben und schuf die organisatorischen Voraussetzungen für die Veranstaltung. Damit wird der Markt in diesem Jahr ausschließlich durch Spenden und Sponsoring ermöglicht. Auch städtische Mitarbeitende unterstützen die Durchführung vor Ort.

 

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Kleiner, aber mit vertrauten Höhepunkten

Das Konzept fällt kompakter aus als in den vergangenen Jahren. Geplant sind weiterhin ein Kreativmarkt, Street Food, ein verkleinertes Bühnenprogramm und verschiedene Angebote rund um St. Martin. Die Veranstaltungsfläche erstreckt sich nach aktuellem Stand über die Alte Schulstraße bis zum Gesundheitscampus, die Krischerstraße bis zur Mittelstraße sowie Rathausplatz, Eierplatz und Ingeborg-Friebe-Platz. Vorgesehen sind rund 60 Standplätze. Veranstalterin bleibt die Stadt Monheim am Rhein. Die Umsetzung übernimmt das Stadtmarketing gemeinsam mit dem Team der Monheimer Einkaufszentren.

Ein Markt als Zeichen des Zusammenhalts

In den kommenden Wochen sollen weitere Details bekannt gegeben und Unterstützer vorgestellt werden. Teilweise werden Leistungen im Wert von mehreren tausend Euro unentgeltlich erbracht. So zeigt sich bereits vor dem Veranstaltungstag: Der Martinsmarkt ist für viele Monheimerinnen und Monheimer mehr als ein Herbstmarkt. Die außergewöhnliche Unterstützung macht seine Rückkehr trotz angespannter Haushaltslage möglich.

bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: Nils Krüger

 

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