
Monheim hatte im letzten Jahr im Rahmen einer Kooperation mit Langenfeld eigene „Blitzer“ angeschafft. Seitdem überwachen nun Stadt und Kreis Autofahrer parallel. Über die Messungen des Kreises hatten wir kürzlich berichtet. Nun hat die Stadt auf eine Anfrage von anzeiger24.de die Bilanz ihrer eigenen Geschwindigkeitsüberwachung vorgelegt.
Monheimer Blitzer registriert fast 7.000 Verstöße in sieben Monaten
Die städtischen Messanlagen waren bislang an 290 Tagen im Einsatz. Dabei wurden 6.913 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Aus den Verwarnungs- und Bußgeldern nahm die Stadt bislang 257.295 Euro ein. Den Einnahmen stehen aber nach Angaben der Verwaltung jährliche Betriebs- und Reparaturkosten von rund 30.000 Euro sowie 70.000 Euro Personalkostenerstattung an die Stadt Langenfeld gegenüber, die die Bußgeldverfahren bearbeitet.
Vergleich mit dem Kreis: Stadt ist signifikant effektiver
Der Kreis Mettmann hatte für Monheim zuletzt 4.339 Geschwindigkeitsverstöße ( = 360 pro Monat ) und Einnahmen in Höhe von 180.000 € ( = 15.000 € pro Monat ) festgestellt.

Im Verhältnis dazu ist die Stadt mit durchschnittlich 988 Verstöße/ Monat und 36.756 Euro Einnahmen/ Monat deutlich „erfolgreicher“.
Übers Jahr gerechnet ergibt dies eine erschreckende Bilanz: Mehr als 16.000 Verstöße und rund 620.000 Euro Verwarngelder
Diese Werte stellen allerdings eine Hochrechnung dar. Die tatsächlichen Ergebnisse können je nach Zahl der Einsätze, Messstellen und Verkehrsaufkommen abweichen.
Und wer bekommt die Einnahmen?
Die Einnahmen verbleiben stets bei der Behörde, die die Messung durchgeführt hat, heißt die Bußgelder aus den städtischen Messungen fließen in die Stadtkasse, während die Einnahmen aus den Messungen des Kreises beim Kreis Mettmann verbleiben.
Quelle: Stadt Monheim / Kreis Mettmann
Bericht: LT
Fotos/Video: anzeiger24.de/KI-generiertes Bild
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