
„Auch die Polizei versteht Spaß – aber jeder Spaß hat dort seine Grenze, wo andere beeinträchtigt werden“, kündigt die Kreispolizei Mettmann für die bevorstehenden jecken Tage an: „Für Narren, die anderen schaden wollen, die Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten begehen, ist der Spaß vorbei, noch ehe er begonnen hat.“
Die Behörde kündigt daher „konsequentes Vorgehen gegen Krawallmacher und Randalierer“ und eine „Null-Toleranz-Politik“ an.
Präsenz, Prävention und verschärfte Kontrollen
Allein zwischen Altweiberdonnerstag, 12. Februar 2026, und Aschermittwoch, 18. Februar 2026, wird es im gesamten Kreis Mettmann über 30 Karnevalsveranstaltungen geben – von Rathaus-Erstürmungen über Straßenfeste und Umzüge bis zu „After-Zoch-Partys“.
Die Beamten wollen „mit ihrer Präsenz dafür sorgen, dass die Jecken ausgelassen und friedlich feiern können“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Polizei und die Stadtverwaltungen „haben ein gemeinsames Ziel: ein buntes und friedliches Karnevalstreiben zu gewährleisten“.
Das bedeutet u.a.: Die Polizei wird während der „dollen Tage“ verstärkt Verkehrskontrollen durchführen und alkoholisierte und berauschte Auto-, Motorrad- oder Radfahrer buchstäblich aus dem Verkehr ziehen – frei nach dem Motto: „Wer fährt, trinkt nicht! Wer trinkt, fährt nicht!“
Bei Gewalttaten oder Übergriffen werden die Einsatzkräfte „frühzeitig intervenieren und Straftaten konsequent ahnden“.
Für sichere Karnevalstage empfiehlt die Polizei daher:
- Achten Sie aufeinander. Gehen Sie am besten in der Gruppe und versuchen Sie einander den Abend über im Blick zu behalten.
- Wenn Sie bemerken, dass eine Freundin oder ein Bekannter besonders angetrunken ist, sorgen Sie für einen sicheren Heimweg.
- Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt stehen.
- Wehren Sie sich gegen Belästigungen und unerwünschten Körperkontakt – auch bei Bekannten. Seien Sie selbstbewusst und machen deutlich, dass Sie dieses Verhalten nicht tolerieren.
- Bitten Sie andere um Mithilfe (Freunde, Außenstehende oder Mitarbeiter des Veranstaltungsortes).
- Sorgen Sie dafür, dass Ihr Handy aufgeladen und griffbereit ist, damit Sie im Ernstfall die Polizei verständigen können.
- Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie oder andere bedroht oder angegriffen werden.
- Achten Sie auf einen sicheren Heimweg: Nutzen Sie öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxis.
Quelle: Kreispolizei Mettmann
bearb: KA
Archivfotos: anzeiger24.de
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