
Ein eigentlich klärendes Treffen unter Bekannten ist am Montagabend in Monheim am Rhein dramatisch aus dem Ruder gelaufen. Ein 19-Jähriger wurde bei einer Auseinandersetzung durch einen Schuss verletzt. Die mutmaßlichen Täter sind weiterhin auf der Flucht, die Polizei fahndet mit Hochdruck.
Vom Gespräch zum Gewaltausbruch
Zwischen 17 und 18 Uhr wollte sich der junge Monheimer an den Tischtennisplatten an der Brandenburger Allee mit zwei Bekannten treffen, um private Differenzen beizulegen. Doch statt der erwarteten Runde tauchten mehrere weitere Personen auf. Insgesamt sollen fünf bis sechs ihm bekannte Männer erschienen sein. Die Situation spitzte sich rasch zu: Aus einem Streit entwickelte sich eine gewalttätige Auseinandersetzung, an deren Ende ein Schuss fiel.
Verletzter flüchtet zu Angehörigen
Der 19-Jährige wurde durch den Schuss verletzt, trug nach ersten Erkenntnissen jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen davon. In der unmittelbaren Folge brachte er sich in Sicherheit und suchte Zuflucht bei nahe wohnenden Angehörigen. Von dort aus wurde gegen 18.10 Uhr die Polizei verständigt.
Große Fahndung – Verdächtige weiter verschwunden
Unmittelbar nach dem Notruf leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Mit Unterstützung zusätzlicher Einsatzkräfte und eines Personenspürhundes wurde nach den Tatverdächtigen gefahndet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten Ermittler zudem die Wohnungen zweier Beschuldigter. Dabei handelt es sich um zwei in Monheim gemeldete Deutsch-Marokkaner im Alter von 19 und 37 Jahren. Bislang blieben sowohl die Verdächtigen als auch die mutmaßliche Tatwaffe unauffindbar.
bearb. GT
Quelle: Kriminalpolizeibehörde Mettmann
Foto: Emergency-Report
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