Bekommen Monheims Spielplätze bald mehr Sonnenschutz?

Ratsmehrheit will 20.000 Euro bereitstellen

Mehr Sonnenschutz auf Monheims Spielplätzen – dafür setzen sich CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP-Ratsherr Martin Brand gemeinsam ein. In einem Antrag fordern sie die Verwaltung auf, ein Konzept zur Ausstattung städtischer Spielplätze mit geeigneten Sonnenschutzeinrichtungen zu erarbeiten.

 

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Was genau beantragt wird

Die Verwaltung soll ein Konzept entwickeln, das sowohl kurzfristige Maßnahmen wie Sonnensegel wie auch langfristige Lösungen wie begrünte Pergolen oder zusätzliche Baumpflanzungen umfasst. Zudem sollen die jeweiligen Kosten ermittelt und dem zuständigen Ausschuss vorgelegt werden.

Für die Konzepterstellung und erste Umsetzungen sollen finanzielle Mittel bereitgestellt werden. In der politischen Beratung steht eine Summe von 21.000 Euro im Raum. In der Ratssitzung soll darüber abgestimmt werden, ob dieser Betrag auf 20.000 Euro festgesetzt wird.

 

Begründung der Antragsteller

Die Fraktionen verweisen auf zunehmende Hitzetage und stärkere UV-Strahlung infolge des Klimawandels. Kinder seien besonders empfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung. Viele Spielplätze böten bislang keinen ausreichenden Schutz. Ziel sei es, die Gesundheit der Kinder zu schützen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

 

Wie die Verwaltung die Lage bewertet

Die Verwaltung weist darauf hin, dass das Thema planerisch, finanziell und organisatorisch komplex sei. Es gebe keine verbindlichen gesetzlichen Mindeststandards zur Beschattung von Spielplätzen. Entscheidungen müssten unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten, Sicherheitsaspekten, Wartungsaufwand und Haushaltslage getroffen werden.

 

Monheim verfügt über mehr als 70 städtische Spielplätze, die zunächst analysiert und priorisiert werden müssten. Bauliche Lösungen wie Sonnensegel seien vandalismusanfällig und wartungsintensiv. Natürliche Beschattung durch Bäume sei nachhaltiger, benötige jedoch Zeit.

Zudem macht die Verwaltung deutlich, dass eine interne Konzepterstellung mit den vorhandenen Personalressourcen nicht möglich sei und gegebenenfalls zusätzliche Mittel erforderlich werden könnten.

 

Entscheidung im Rat

Im Kern geht es nun um zwei Fragen:
Wie verbindlich soll ein Sonnenschutzkonzept ausgestaltet werden und welche finanziellen Mittel stellt die Stadt dafür bereit?

 

Die abschließende Entscheidung über die Mittelhöhe und das weitere Vorgehen fällt in der kommenden Ratssitzung.

 

Bericht: LT

Quelle: Stadt Monheim

Foto/Montage: anzeiger24.de / Pixabay

 

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