
Die Pläne für den geplanten Skatepark am Kielsgraben sind nach dem Ende des Olympia-Bewerbungsverfahrens für die Region KölnRheinRuhr vorerst weiter unklar. München hat den Zuschlag für das weitere deutsche Bewerbungsverfahren erhalten. Damit fehlt dem Monheimer Projekt ein wichtiger Rahmen, an den es bislang gekoppelt war. Der Stadtrat in seiner Septembersitzung beschlossen, nicht nur die Skateanlage Am Kielsgraben auf den Prüfstand zu stellen, sondern auch Kostenrahmen für den geplanten Rudersteg neu zu überdenken.
Entscheidung soll 2027 fallen
Der Rat hatte bereits im Dezember 2025 festgelegt, dass bei einem Ausscheiden der Region eine Vorlage zur möglichen Beendigung des Skatepark-Projekts erarbeitet werden soll. Diese soll nun vor den Sommerferien 2027 auf den Tisch kommen. Bis dahin will die Verwaltung nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten suchen. Im Mittelpunkt stehen mögliche Fördermittel des Landes sowie weitere Zuschüsse von Dritten.
Selbst beim Aus muss Monheim noch zahlen
Rund 1,6 Millionen Euro sind bislang in das Vorhaben geflossen. Davon entfielen etwa 1,4 Millionen Euro auf Planungen, knapp 200.000 Euro standen im Zusammenhang mit der inzwischen beendeten Vergabe eines Bauauftrags. Sollte das Projekt endgültig gestoppt werden, müssten die bisher als Investition verbuchten Planungskosten entsprechend als Aufwand behandelt werden.
Rudersteg soll günstiger werden
Auch bei der geplanten Erneuerung und Erweiterung des Ruderstegs am Rhein ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Der Rat fasste zunächst keinen Baubeschluss für die bislang vorgesehene Variante, deren Kosten bei rund 400.000 Euro liegen. Stattdessen soll die Verwaltung eine weitere, kostengünstigere Lösung prüfen. Dabei muss vor allem die Verkehrssicherheit gewährleistet bleiben. Zusätzlich sollen mögliche Einsparungen sowie Fördermittel von Bund und Land ausgelotet werden. Erst wenn diese Varianten und Finanzierungsmöglichkeiten geprüft sind, soll der Rat über die konkrete Ausgestaltung der Rudersteganlage entscheiden.
Bericht: GT
Quelle: Stadt Monheim/ Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: Thomas Spekowius
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