Brückenersatz In den Birken: Erstes Etappenziel erreicht

Neue Technik mit Modul-Fertigteilen – Neubau soll bis Mitte 2028 dauern – doch der Verkehr auf der A3 kann trotzdem fließen

Seit Ende Januar 2025 wird die A3-Autobahnbrücke auf der Gemeindestraße In den Birken zwischen Erkrath und Hilden erneuert – und das bei fließendem Verkehr. Das bisherige Bauwerk stammt teilweise aus den Jahren 1936 und 1967 und war nicht mehr verkehrssicher. Nun vermeldet die Autobahn GmbH ein „erstes Etappenziel“: Die Modulmontage des Überbaus in Bauphase 1 wurde planmäßig umgesetzt.

 

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Die beauftragte Baufirma wendet dabei ein ganz spezielles Verfahren an: So wird der Überbau mit direkt befahrbaren Modulplatten, also Fertigteilen, ohne Abdichtung ausgeführt. Die vorgespannten Modulplatten wurden mit hochfestem, selbstverdichtetem Beton C60/75 in Nürnberg hergestellt. Durch die Vorfertigung und die schnellere Montage soll die Bauzeit auf der Baustelle verkürzt werden.

 

Was bisher erreicht wurde

„Innerhalb von einer Woche wurden insgesamt zehn Module mit einem Einzelgewicht von jeweils rund 50 Tonnen eingehoben, millimetergenau ausgerichtet und mittels Vergussbeton monolithisch miteinander und mit den Unterbauten verbunden“, berichtet die Autobahn GmbH.

Die korrekte Lage und Ausrichtung der ersten Modulplatte ist dabei besonders wichtig, damit sie am Unterbau fixiert werden kann. „Alle weiteren Module wurden daneben abgesetzt und mittels Pressen an die erste Modulplatte herangezogen“, heißt es weiter.

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Insgesamt werden die vier Teilbauwerke des Ersatzneubaus in zwölf Bauphasen bis Mitte 2028 verbaut. Nutzerinnen und Nutzer der A3 müssen aber so lange nicht so lange warten: „Zum Abschluss der ersten Bauphase sind nur noch die Erd- und Straßenbauarbeiten sowie weitere Ausstattungsmaßnahmen, darunter der Lückenschluss der Lärmschutzwand, erforderlich. Danach wird der Verkehr für die nächste Bauphase umgelegt und kann im Westen schon über den neuen Überbau fahren.“

 

Vor der Verkehrsfreigabe wird die Fahrbahnplatte noch „gegrindet“, also aufgeraut. Damit erhält die Fahrbahn eine ausreichende Griffigkeit, sodass die Betonoberfläche direkt befahren werden kann. Um die Rauigkeitsentwicklung dieser neuen Bauweise zu dokumentieren, wird ein regelmäßiges Monitoring der Fahrbahnoberfläche erfolgen.

Quelle/Foto: Autobahn GmbH
bearb: KA

 

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