
Ein Vorfall auf dem Ingeborg-Friebe-Platz sorgt derzeit für Besorgnis: In Monheim am Rhein ermittelt die Polizei, nachdem ein Kleinkind mutmaßlich Giftköder aufgenommen hat. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich eine Mutter mit ihrer einjährigen Tochter am Nachmittag des 21. April auf dem Platz vor dem Monheimer Tor auf. Dort entdeckte das Kind rosafarbene Kügelchen auf dem Boden und steckte sie in den Mund.
Krankenhausaufenthalt ohne Lebensgefahr
Die Mutter reagierte umgehend, als der Verdacht aufkam, dass es sich um giftige Substanzen handeln könnte, und alarmierte den Rettungsdienst. Das Mädchen wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht und dort zur Beobachtung aufgenommen. Glücklicherweise bestätigte sich schnell, dass keine akute Lebensgefahr bestand. Nach zwei Tagen konnte das Kind das Krankenhaus wieder verlassen.
Polizei ermittelt wegen möglicher Straftat
Auf den Vorfall aufmerksam wurde die Polizei erst im Nachhinein durch Hinweise in sozialen Netzwerken. Daraufhin leiteten die Ermittler ein Verfahren ein. Nach aktuellem Stand gehen sie davon aus, dass es sich bei den gefundenen Pellets um Ratten- oder Mäusegift gehandelt haben könnte. Wer die Substanzen ausgelegt hat und aus welchem Motiv heraus, ist bislang unklar. Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen unbekannt.
Zeugen dringend gesucht
Die Polizei bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer in den vergangenen Tagen im Bereich der Sitzgelegenheiten rund um das Einkaufszentrum verdächtige Beobachtungen gemacht hat, bitte bei der Polizei in Monheim am Rhein jederzeit unter der Rufnummer 02173 9594-6350 melden.
bearb. GT
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann
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