
Auch wer zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat sich an die Verkehrsregeln zu halten. Machen aber nicht immer alle. Daher führt die Kreispolizeibehörde Mettmann regelmäßige Kontrollen auch beim nicht-motorisierten Verkehr unter dem Motto „Projekt Korrekt“ durch. So auch zuletzt am Mittwoch, 8. April 2026, in den Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein. Dabei wurden aber auch Temposünder mit Kraftfahrzeug erwischt.
In über 210 Fällen haben die Expertinnen und Experten der Direktion Verkehr von Polizistinnen, die Streifendienste sowie Kräften der Wuppertaler Bereitschaftspolizei ein Fehlverhalten festgestellt und geahndet.
Verkehrsregeln? Nehmen viele nicht so genau!
In Hilden wurden 14 Fuß- und Radverstöße festgestellt. In den meisten Fällen wurde die Verkehrsflächennutzung missachtet. Gegen 13 Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurde ein Verwarngeld erhoben. Die meisten haben gegen Vorfahrts- und Vorrangregelungen verstoßen. In vier Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Ablenkung am Steuer eingeleitet.
In Langenfeld und Monheim am Rhein wurden zusammen 20 Fußläufige und radelnde Personen gestoppt.
Einen besonderen Ausreißer gab es in der Gänselieselstadt: Ein E-Scooter-Fahrer cruiste unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln die Opladener Straße entlang. Er wurde zur lokalen Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Da die Eigentumsverhältnisse des E-Scooters nicht geklärt werden konnte, wurde das Gefährt sichergestellt.
Bei 37 Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurden 19 Verwarngelder ausgesprochen, unter anderem wegen falschen Abbiegens und Missachtung der Vorfahrtsregelungen. In 14 Fällen kam es zu Ordnungswidrigkeitsverfahren, meistens wegen Ablenkung am Steuer.
Bei einer Tempokontrolle auf der Düsseldorfer Straße in der Posthornstadt Langenfeld (auf Höhe der Wolfhagener Straße) waren innerorts 91 von 1.606 gemessenen Fahrzeugen zu schnell unterwegs. Sechs Fahrerinnen und Fahrer erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, weitere 85 erhielten ein Verwarngeld.
In Ratingen wurden 27 Fußgänger und Radfahrer angehalten. In 14 Fällen wurde die Verkehrsflächennutzung missachtet. Bei drei Fahrrad- und Pedelec-Nutzern wurden technische Mängel entdeckt. Bei acht Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurden Fehler beim Abbiegen oder sonstige verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt und geahndet.
Ob Fuß oder Fahrrad: Die größten Vergehen im Straßenverkehr
„Bei Fahrradunfällen zählen zu den bekannten Ursachen das Benutzen der falschen oder verbotenen Fahrbahn, das Nichtbeachten des Rechtfahrgebots und unvorsichtiges Einfahren in den Verkehrsraum“, erläutert die Kreispolizei abschließend. „Fußgängerinnen und Fußgänger überqueren hingegen oft Fahrbahnen, ohne auf den Verkehr zu achten oder verwenden dafür nicht die vorgesehen Ampeln oder Überwege. Die Ablenkung durch die Nutzung von Handys ist weiterhin eine häufige Unfallursache bei allen Verkehrsteilnehmenden.“
Quelle/Foto: Kreispolizei Mettmann
bearb: KA
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