
In Monheim wird erneut über das Pflaster in der Altstadt diskutiert. CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP-Ratsherr Martin Brand haben einen gemeinsamen Antrag gestellt, um die Begehbarkeit des Basalt-Natursteinpflasters zu verbessern.
Barrierefreier Wegestreifen geplant
Die Fraktionen fordern die Herstellung eines geglätteten, barrierefreien Wegestreifens auf allen mit Basaltpflaster belegten Flächen der Altstadt. Hintergrund sind Beschwerden von Rollator- und Rollstuhlnutzern, Eltern mit Kinderwagen sowie Hinweise auf Stolpergefahren durch beschädigte Fugen und unebene Steine.
Vorgeschlagen werden unter anderem das Abfräsen der Oberfläche, der Austausch stark beschädigter Steine und eine dauerhafte Neuverfugung.
Verwaltung sieht Prüfbedarf
Die Verwaltung hält die Umsetzung grundsätzlich für technisch machbar, weist jedoch auf den notwendigen Planungsaufwand und fehlende Haushaltsmittel hin. Vor einer Umsetzung müsse zudem der Gestaltungsbeirat „Historische Altstadt“ beteiligt werden.
Zunächst solle deshalb erst eine konkrete Planung samt Kostenschätzung erarbeitet werden.
Anwohner wollen grundsätzlich keinen Pflasterbelag
Parallel haben sich Anwohner der Poetengasse in einem Schreiben gegen das geplante Altstadtpflaster ausgesprochen. Sie fordern stattdessen Asphalt und begründen dies mit Lärmbelastung, mangelnder Barrierefreiheit, höherem Verkehrsaufkommen und Problemen bei Schnee.
Jetzt muss der Rat entscheiden
Während die Ratsmehrheit am historischen Pflaster festhalten und es barrierefrei nachbessern will, plädieren Teile der Anwohnerschaft für eine grundsätzliche Änderung des Belags.
Die endgültige Entscheidung liegt jetzt erst einmal am 10. Februar beim Rat.
Bericht: LT
Quelle: Stadt Monheim
Foto: anzeiger24.de
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