Flucht durch Monheim

Polizei fahndet mit Hubschrauber nach Autofahrer

Ein spektakulärer Polizeieinsatz hat am Dienstagmittag, 13. Januar Teile von Monheim am Rhein in Atem gehalten. Mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber suchten Einsatzkräfte nach einem Mann, der nach einem Unfall mit einem gestohlenen Auto die Flucht ergriffen hatte.

Unfall mit Lieferwagen – und plötzlich verschwunden

Ausgangspunkt der Ereignisse war ein Verkehrsunfall auf der Schwalbenstraße. Gegen 13.20 Uhr streifte ein grauer Citroën C5 beim Vorbeifahren den Außenspiegel eines dort abgestellten Post-Transporters. Statt anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt fort und verschwand in Richtung Opladener Straße. Der betroffene Postmitarbeiter reagierte umgehend und informierte die Polizei.

Kennzeichen führen die Polizei auf die richtige Spur

Dank der übermittelten Fahrzeugdaten stellte sich schnell heraus, dass die am Citroën angebrachten Kennzeichen zuvor gestohlen worden waren. Kurz darauf entdeckte eine Streifenwagenbesatzung das gesuchte Fahrzeug im Stadtgebiet von Monheim und wollte den Fahrer kontrollieren.

 

Rasante Flucht durch die Stadt

Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und beschleunigte stark. Mit hoher Geschwindigkeit raste er durch mehrere Straßen, bevor er den Wagen schließlich in einer Sackgasse zurückließ. Von dort setzte er seine Flucht zu Fuß fort. Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrzeugs bestätigte sich der Verdacht der Polizei: Auch der Citroën selbst war als gestohlen gemeldet.

Hubschraubereinsatz bleibt ohne Erfolg

Um den Flüchtigen zu stellen, wurde eine groß angelegte Fahndung eingeleitet, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Trotz intensiver Suche gelang es den Einsatzkräften jedoch nicht, den Mann ausfindig zu machen. Die Ermittlungen laufen weiter. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer den Fahrer des grauen Citroën C5 beobachtet hat oder Angaben zu seiner Identität machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Monheim am Rhein unter der Telefonnummer 02173 9594-6350 zu melden.

bearb. GT
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann

 

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