
Der Jahreswechsel verlief aus Sicht der Monheimer Einsatzkräfte ohne größere Überraschungen. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten insgesamt zu 33 Einsätzen aus – ein Wert, der sich im langjährigen Durchschnitt bewegt. Während der Rettungsdienst vergleichsweise wenig zu tun hatte, waren die Kräfte des Brandschutzes häufiger gefordert. Mit 20 Einsätzen innerhalb von 24 Stunden blieb die notfallmedizinische Versorgung auf einem moderaten Niveau. Auffällige Häufungen typischer Silvesterverletzungen gab es kaum. Lediglich ein Vorfall mit Gewalteinwirkung stand im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel. Im Einsatz waren drei Rettungswagen der Monheimer Feuerwehr, unterstützt durch einen Krankentransportwagen des Deutschen Roten Kreuzes.
Brandschutz: Mehrere Brände, schnelle Kontrolle
Deutlich öfter ausrücken musste dagegen die Feuerwehr. Von 13 Einsätzen entfielen zwölf auf Brände – überwiegend ausgelöst durch Feuerwerksreste. Mehrere Müllcontainer gingen in Flammen auf und sorgten für kurze, aber intensive Einsätze.Ein Balkonbrand im sechsten Obergeschoss eines Hauses an der Lichtenberger Straße stellte sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits als unter Kontrolle dar: Die Bewohner hatten das Feuer selbst gelöscht, sodass sich die Einsatzkräfte auf Nachlöscharbeiten und Sicherheitskontrollen beschränken konnten.
Containerbrände in Baumberg und auf dem Waldfriedhof
In Baumberg brannten am Holzweg mehrere Altpapiercontainer. Die Flammen drohten auf benachbarte Behälter und die Hausfassade überzugreifen, konnten jedoch rasch eingedämmt werden. Ein weiterer Einsatz führte die Feuerwehr auf den Waldfriedhof, wo ein größeres Müllbehältnis nahe der Trauerhalle Feuer gefangen hatte. Auch hier verhinderten schnelles Eingreifen und gezielte Maßnahmen größeren Schaden.
bearb. GT
Quelle: Nachrichtendienst der Stadt Monheim am Rhein
Foto: Kreispolizeibehörde Mettmann
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